Ein Tag ohne Fahrrad

Ein Tag ohne Fahrrad

Am 29.5. erreichen wir die Hauptstadt von Ungarn. In der Nachmittagssonne radeln wir entlang der Donau durch die Pforten der beeindruckenden alten Stadt. Prunkvoll aussehende Wohngebäude zieren die Straßen, unterbrochen grünen Parks mit Denkmälern und Plätzen mit noch eindrucksvolleren Bauten.

Wir suchen kurzentschlossen den nächsten Campingplatz auf. Auf dem Campingplatz feilschen wir mit der netten, deutsch sprechenden Dame an der Rezeption um einen guten Preis. Auf dem Zeltplatz treffen wir nach längerer Zeit endlich wieder auf gleichgesinnte. Friederike und Bernhard sind auf ihrem Tandem auf dem Weg ans Schwarze Meer. Neben ihnen sind noch zwei Plätzchen für uns frei. Sie sind kurz vor uns in Budapest und wollen einen Tage bleiben, um die Stadt zu erkunden. Wir schließen uns ihnen an.

Den Abend verbringen wir noch gemütlich an den Zelten. Am kommenden Morgen entschieden wir uns dazu, den Fahrrädern einen Tag Pause zu gönnen und die Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleben. Nach einen kurzem Fußmarsch zur Haltestelle steigen wir in die Metro in Richtung Hauptbahnhof. Von hier aus beginnt unsere Tour durch die Metropole. Wir kommen vorbei am prachtvollen Parlament, an der Kettenbrücke über die Donau und der Matthiaskirche auf dem Berg des Stadtteils Buda.

Das Highlight des Tages ist der abendliche Aufstieg auf dem Gellértberg zur Szabadság-szobor, der Freiheitsstatue von Budapest. Nachdem die Dunkelheit über Budapest hereingebrochen ist, zeigt die Stadt sich von ihrem durch bunte Lichter erzeugtem Glanz. Von dem Gipfel des Berges haben wir einen atemberaubenden Blick auf die Donauufer der Innenstadt. Wir genießen den Anblick einige Momente, bevor wir den Rückweg zum Campingplatz antreten.

Um etwa 0 Uhr fallen wir dann endlich erschöpft in unsere Zelte. Der Tag zu Fuß war anstrengender, als jeder vorherige auf dem Fahrrad. Wir freuen uns, morgen endlich wieder auf den Rädern zu sitzen.

5 Gedanken zu „Ein Tag ohne Fahrrad

  1. Hallo,
    wieder alles gut beschrieben und sehr schöne Bilder. Wir freuen uns schon auf die nächsten Bilder. Weiter so, entspannt euch
    und seit vorsichtig. Grüße aus Walsum.

  2. Ihr seid zu beneiden für die Eindrücke die ihr erlebt,die Bilder die ihr macht . super!!ich freue mich auf die nächsten Bilder. passt auf euch auf

  3. Hallo Ihr 2…. Wir haben gestern bei Marion von Euren ersten Erlebnissen gehört.

    Wir hätten nicht gedacht, dass Ihr in der kurzen Zeit schon so viele Kilometer geschafft habt. Respekt!

    Wir freuen uns schon auf Euer Inselhopping in Griechenland und natürlich auf die noch kommenden Reiseberichte.

    Wir wünschen Euch weiterhin viele spannende Eindrücke und vor Allem auch interessante Bekanntschaften – viel Spaß und Nachts immer trockene Füße!

    LG
    Holger + Andrea

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